Die Urmenschfrau kommt gut an 6. April 2018

Die Urmenschfrau kommt gut an

Was sagen die Museumsbesucher zu der Steinheimer Frau, die nach dem Urmensch-Schädel geschaffen wurde? Das wollten die Mitglieder des Fördervereins Urmensch-Museum wissen, nachdem die von einer Pariser Künstlerin gestaltete Figur dank einer großzügigen Spende im letzten Jahr eingeweiht werden konnte. Dazu stellte man neben ihr einen Briefkasten auf und bat die Besucher um ihre Meinung. Eingeworfen werden pro Monat etwa 20 Kärtchen, wobei einige Bewerter ihre Meinung statt zur Figur zum Museum abgeben –aber immerhin fast immer eine positive.
Zur Urmenschfrau gibt es eigentlich nur lobende Stimmen. „Eine Bereicherung für das Museum“, „sehr lebensecht“ sind die häufigsten Kommentare. Die Alarmanlage monierten zwei Jugendliche, sie hätten die Urmensch-Frau wohl gerne angefasst oder ein Selfie mit ihr gemacht.

Besonders gut kommt das Museum bei ca. 10jährigen Schülerinnen und Schülern an. Von ihnen kamen die meisten Rückmeldungen, was die jüngeren Besucher anbelangt. Auch sachdienliche Hinweise wurden abgegeben. Aufmerksame Museumsbesucher haben bemerkt, dass es unterschiedliche Altersangaben zum Urmensch und unterschiedliche Begründungen für die Deformierung seines Schädels im Museum gibt. Die alten wissenschaftlichen Erkenntnisse müssen überall auf den neuesten Stand gebracht werden. Sonst gab es wenig Kritik.

Der Förderverein ist zufrieden mit der positiven Resonanz. Alle Anstrengungen des vergangenen Jahres haben sich offensichtlich gelohnt.