hilde beyerbach und juergen sigristvorne rechts mit den teilnehmern der hauptversammlung 30

Förderverein sorgt wieder für größere Attraktivität des Urmensch-Museums | 29. April 2018

In ihrem Rückblick bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Urmensch-Museum berichtete die Vorsitzende Hilde Beyerbach von einem erfolgreichen Jahr. Höhepunkt des vergangenen Jahrs war die Anschaffung der von einer Pariser Künstlerin gestalteten Dermoplastik des Steinheimer Urmenschen, die durch eine großzügige Spende ermöglicht wurde. Auch die Erneuerung der verblassten Bilder im Museum, die erfolgreiche Anregung für bessere Öffnungszeiten und für das Anbringen eines Hinweisschildes am Radweg bei der Murr-Brücke sorgen für steigende Attraktivität des Museums. Hinzu kommen sechs öffentliche Veranstaltungen, darunter ein Vortrag des Leiters einer Ausgrabungsstätte.

Ein Dank ging an den ehemaligen Bürgermeister Rosner, der die Gründung des Vereins initiiert hat und von Anfang an als Beisitzer sich für die Angelegenheiten des Vereins eingesetzt hat. Der Kassierer Martin Peipe hat jahrelang die Kasse professionell geführt und die Finanzen des Vereins sorgfältig verwaltet. Sabrina Schuh hat sechs Jahre lang den Internet-Auftritt des Vereins technisch betreut. Allen drei dankte die Vorsitzende für ihren Einsatz.

Alte und neue Vorsitzende ist Hilde Beyerbach, ihr Stellvertreter: Jürgen Sigrist. Schriftführer bleibt Kurt Dreher. Thomas Rathgeber wurde als neuer Kassierer gewählt. Die Beisitzer sind: Heinrich Krayl (technische Betreuung der Web-Seite), Dr. Gert Bloos (geologische Themen), Dieter Beyerbach (Pressereferent).

Nach dem Rückblick folgte ein Ausblick auf die Aktivitäten im neuen Vereinsjahr. Schon am 13. Mai zum Internationalen Museumstag geht es los mit einer Sonderausstellung und mit Kreativem für Kinder und Jugendliche.

Ein Schreibwettbewerb im Zusammenhang mit der Steinheimer Urmenschfrau endet mit einer feierlichen Preisverleihung am 22. Juli. Nach dieser Preisverleihung gibt es einen Vortrag zum Thema „50 Jahre Urmensch-Museum“.

Zur Routine gehören schon die Kurzfilme zur Steinzeit im Vortragsraum des Museums am Marktplatzfest und wie in jedem Jahr ein Beitrag zum Sommerferienprogramm der Stadt Steinheim. Dies gilt auch für das Partnerschaftstreffen mit dem Verein Homo heidelbergensis aus Mauer.

Angedacht ist ein weiterer Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins. Und schließlich überlegt man, ob die neue Urmenschfrau einen Namen bekommen soll. Dann könnte sie zusammen mit Steppi für einen Besuch des Urmensch-Museums werben.