int_mustag_image 30Ähnlich, aber deutlich unterscheidbar: fossile Unterkiefer aus Steinheim von Riesenhirsch, Steppenbison, Höhlenbär und Wildpferd (Foto: Naturkundemuseum Stuttgart/ Förderverein)

Geologie und Knochenkunde im Urmensch-Museum Steinheim | 18. Mai 2014

Zum internationalen Museumstag am 18. Mai hat sich der Förderverein Urmensch- Museum Steinheim etwas einfallen lassen. Zwei Experten, Mitglieder des Vereins, beantworten Fragen und erläutern, wie Wissenschaftler zu ihren Forschungsergebnissen über die Urzeit und über Urzeit-Tiere kommen.

Dr. Gert Bloos ist Geologe und hat die geologische Sammlung im Obergeschoss des Museums konzipiert. Nicht nur zu geologischen Themen, auch zur Urzeit im Allgemeinen ist er ein kompetenter Ansprechpartner.

Termine: 11:00 Uhr – 13:00 Uhr – 15:00 Uhr

 

Aus der Urzeit sind in den allermeisten Fällen keine vollständigen Skelette überliefert. Wie ganz früher in den Kiesgruben von Steinheim, findet man heutzutage fast immer nur einzelne Knochen oder Zähne, in der Regel sogar nur einzelne kleine Bruchstücke aus grauer Vorzeit. Thomas Rathgeber zeigt am 18. Mai im Urmensch-Museum Steinheim an den dort ausgestellten sowie an weiteren, extra zu diesem Zweck mitgebrachten Funden, wie Forscher vorgehen, wenn sie herausbringen wollen, aus welchem Erdzeitalter ein Skelettteil ist und wie man feststellt, zu welchem Tier es gehört. Thomas Rathgeber ist Präparator am Stuttgarter Naturkundemuseum und kennt sich in der dortigen Fossiliensammlung aus den Steinheimer Kiesgruben bestens aus.

Jeweils ab 12:00 Uhr, ab 14:00 Uhr und ab 16:00 Uhr gibt es im Erdgeschoss des Museums die Erläuterungen zum Bestimmen von Knochen und Zähnen, daran anschließend Antworten auf Fragen der Museumsbesucher, die auch selbst gefundene Knochen und Zähne zum Bestimmen mitbringen dürfen.

Der Eintritt ins Urmensch-Museum ist an diesem Tag frei.