fahnen fuer die urmensch stadt jahreshauptversammlung 11.03.2013 30

Neue Fahnen für die Urmensch-Stadt

Die Liste der Aktionen, mit denen der Förderverein Urmensch-Museum Steinheim sein wichtigstes Ziel, nämlich die Attraktivität des Museums zu erhöhen, erreichen will, ist lang. Anlässlich der Jahreshauptversammlung blickte die Vorsitzende Katrin Schuh auf zahlreiche Aktivitäten zurück: Start einer Vortragsreihe, Exkursion zu Urzeitfunden, Sommerferienaktion, Laternenlauf, Einsetzen verschiedener Arbeitsgruppen, Vorstellung und Pflege der Website. Vereinsmitglied Siegfried Wägerle präsentierte drei neue Fahnen passend zur neuen Leitfarbe des Museums, die nächstens der Stadt übergeben werden sollen.

Das achtzigjährige Fundjubiläum, das in diesem Jahr gefeiert wird, dient als Anlass, die Zusammenarbeit der Urmenschen-Städte Tautavel (Frankreich), Mauer (bei Heidelberg) und Steinheim auf eine höhere Ebene zu bringen. Dazu reist eine Delegation aus Frankreich an. Der Verein hofft, dass die Gäste ein paar Mitbringsel im Gepäck haben, damit man mit den Freunden endlich gleichziehen kann. Die haben nämlich längst eine Steinheim-Ecke in ihrem Museum.

Bürgermeister Thomas Rosner, Beisitzer im Förderverein, berichtete von einer Tagung, die von Prof. Dr. Eder, der Direktorin des Naturkundemuseums und damit auch Chefin des Steinheimer Museums, geleitet wurde. Dabei ging es um die Zukunft der kleinen Museen. Rosner war sich mit der Mehrheit der Tagungsteilnehmer einig darin, dass die kleinen Museen erhalten bleiben müssen. Er betonte, dass gerade Museen von der Größe des Urmensch-Museums einen wichtigen Beitrag zur Bildung und zur Kultur leisten. Er bescheinigte dem Verein, dass er mit seinen Planungen auf dem richtigen Weg sei. Wechselausstellungen, spezielle Programme für Kinder und Erwachsene und Identifikationsfiguren wie „Steppi“  tragen dazu bei, das ehrgeizige Ziel, die Besucherzahl pro Jahr signifikant zu erhöhen, auch zu erreichen. 

Dieter Beyerbach