sabrina schuh mit steinheimer urmensch in ny1 30Sabrina Schuh mit Steinheimer Urmensch in NYvitrine 30Vitrine

Steinheimerinnen in New York | 20. Oktober 2013

Damit hatte die Vorsitzende des Fördervereins, Katrin Schuh, nicht gerechnet, als sie vor kurzem mit ihrer Schwester das Museum of Natural History, unter anderem Schauplatz des Films „Nachts im Museum“, besuchte: Dort wird nämlich eine Kopie der Steinheimer Urmenschenfrau gezeigt. Sie wird in einer Sammlung aller menschlichen Schädelfunde weltweit neben Neandertaler und Heidelberger Urmensch den Besuchern in der Millionenstadt präsentiert. Dies zeigt – was Forscher längst wissen – dass der Steinheimer Fund wissenschaftlich von internationaler Bedeutung ist.

Bisher hat sich der Verein auf europäischer Ebene bewegt. Ein Vereinsmitglied hatte den Steinheimer Urmensch im französischen Tautavel entdeckt. Darauf revanchierte man sich anlässlich des 80jährigen Fundjubiläums 2013 mit Informationstafeln zu den dortigen Menschen-Funden. Sie sind nun fester Bestandteil der Ausstellung im Urmensch-Museum.

Selbstverständlich gibt es auch im kurpfälzischen Mauer bei Heidelberg im Museum des Homo hei-delbergensis eine Kopie des Steinheimer Schädels. Der Verein plant gerade, die Verbindung nach Mauer zu nutzen und vielleicht im kommenden Jahr einen Vortrag über den Heidelberger Urmen-schen zu veranstalten.

Die Verknüpfung über den Atlantik öffnet den Blick auf weltweite Funde und lässt auf neue überra-schende Begegnungen im Ausland hoffen.

 

Dieter Beyerbach