Steppi kann sich über weitere Zuwendung freuen | Februar 2012

Gestärkter Förderverein setzt sich weiter für die Attraktivität des Urmensch-Museums ein

Auf ein erfolgreiches Jahr kann die einstimmig in der Jahreshauptversammlung wiedergewählte Vorsitzende Katrin Schuh zurückblicken. Highlights wie die Einweihung der Spiel- und Aktionstürme haben Steppi und sein Museum in gut besuchten Veranstaltungen Erwachsenen und Kindern näher gebracht. Die viel gelobte und professionell gestaltete neue Web-Seite tut ihr Übriges dazu, den Bekanntheitsgrad des Urmenschfundes weit zu verbreiten.

Dazu gehörten auch die Beteiligung des Vereins an Tourismusaktionen der Region Stuttgart in Form von Brezel-Frühstücken und Museumsführungen. Der Laternenumzug „Steppi geht in den Winterschlaf“ mit der Einweihung des neuen Info-Schilds fand so regen Zulauf, dass über eine Neuauflage nachgedacht wird. Immer wenn der Verein an die Öffentlichkeit trat, fanden sich Mitbürger, die sein Wirken und seine Ziele unterstützen wollen. Dies führte dazu, dass die Zahl der Mitglieder um ein Drittel auf nunmehr knapp 50 Personen angestiegen ist.

Die Vereinsmitglieder erweiterten ihren Wissenshorizont durch eine Informationsveranstaltung, die der Mammutforscher Dick Mol für sie im Naturkundemuseum abhielt. Kontakte zum Verein „Homo heidelbergensis“ dienen dem gleichen Zweck und sollen weiter gepflegt werden. Erste Verbindungen wurden zum Verein um den Urmenschen von Tautavel in Südfrankreich hergestellt, auch sie sollen in diesem Jahr vertieft werden.

Der neu gewählte Vereinsvorstand, dem auch Prof. Dr. Reiner Vogg und Lothar Fritz angehören, kann sich über eine motivierte und engagierte Mannschaft freuen und will auch im kommenden Jahr diesen Schwung nutzen. Ihm stehen als Beisitzer Thomas Rosner, Hans Dietl, Jürgen Sigrist und Hilde Beyerbach zur Seite. Zum Schriftführer wurde Kurt Dreher gewählt, neuer Kassierer ist Martin Peipe. Gestärkt durch die vielen neuen Mitglieder soll in Zusammenarbeit mit der Stadt dafür gesorgt werden, dass das Museum nach modernen Gesichtspunkten weiter so gestaltet wird, dass Bekanntheitsgrad und die Attraktivität gesteigert werden.

Dieter Beyerbach