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Pressetext vom 19.05.2019

Museumstag: jetzt hat die Urmensch-Frau einen Namen

Endlich ist es gelöst: das Rätsel um den Namen der Urmensch-Frau im Steinheimer Museum. Der Förderverein hatte schon vor längerer Zeit die Museumsbesucher gebeten, einen Namensvorschlag für die von der Pariser Künstlerin Daynès geschaffene Skulptur zu machen. Die Figur, die zeigt, wie der Homo steinheimensis wohl ausgesehen hat, bereichert seit letztem Jahr die Ausstellung. Ungefähr 200 Ideen galt es zu bewerten. Gewonnen hat der Vorschlag einer 25-jährigen Frau, die anonym bleiben wollte. Ihre Idee: „Homo Lisa“ fand die größte Zustimmung. Im Rahmen des Internationalen Museumstags wurde dies jetzt bekannt gemacht.

Der Förderverein hatte aber noch mehr zu bieten: neben kostenlosen Führungen gab es einen Basteltisch für Kinder, wo man bewegliche Bilder von Steppenelefanten machen konnte. Eine Besonderheit war die Steinmetzaktion mit Peter Dietl, der Interessierten dabei half, kleine Steppenelefanten aus Ytong-Steinen herzustellen. Die Nachfrage war so groß, dass die Steine vor der Zeit aufgebraucht waren. Teilnehmen konnte man auch an einem Preisrätsel. Man sollte dabei bei einem Gang durchs Museum z.B. herausbekommen, wo und wann die Urmensch-Frau gefunden wurde und welche Tiere in ihrer Umgebung gelebt haben. Auch hier konnte man sich über mangelndes Interesse nicht beklagen: fast alle Rätselscheine wurden gebraucht. Der Museumstag war ein Erfolg.

Jetzt soll in Zukunft Homo Lisa zusammen mit Steppi für einen Besuch werben.

Dieter Beyerbach