„Safari zum Urmenschen“

Nur noch bis 30. April kann man in Dresden dem Urmenschen auf Augenhöhe begegnen: 27 lebensechte Kopfmodelle zeigen, wie unsere Vorfahren in den letzten 7 Millionen Jahren ausgesehen haben.

„Safari zum Urmenschen“ heißt die Ausstellung im Japanischen Palais von Dresden. Safari bedeutet „Reise“ in Ostafrika, und in Afrika beginnt auch die Spurensuche. Anhand der wichtigsten Knochenfunde wird die Stammesgeschichte des Menschen bis zu den frühesten Anfängen zurückverfolgt. Die Ahnengalerie von 27 Urmenschen steht dabei im Mittelpunkt der Ausstellung. Darüber hinaus kann sich der interessierte Laie über die Methoden und Probleme archäologischer Ausgrabungen informieren.

Veranstaltet wird die Ausstellung von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Diese Gesellschaft wurde bereits 1817 – auf Anregung von Johann Wolfgang Goethe – gegründet. Sie hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main, zu ihren acht weiteren Standorten gehört auch Dresden mit den ältesten naturkundlichen Sammlungen der Welt.

Leiter der Paläoanthropologie der Senckenberg Gesellschaft ist Professor Dr. Friedemann Schrenk, der in Steinheim kein Unbekannter ist: Am 12.Juli 2008 hielt er hier zum 75jährigen Fundjubiläum des Homo steinheimensis den wissenschaftlichen Festvortrag. Sein mehrfach aufgelegtes Standardwerk („Frühzeit des Menschen“) findet man ebenso in unserer Literaturliste wie den Begleitband zur aktuellen Ausstellung von Thorolf Hardt u.a. („Safari zum Urmenschen“).

Weitere Informationen gibt es im Internet (www.urmensch.senckenberg.de).