Frühere Rätsel und Gewinner

November 2018

november 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: …. Zehen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … zum rechtem Vorderfuß des Steinheimer Steppenelefanten. Der Steppenelefant hat lange nach dem Urmenschen in Steinheim gelebt. Die beiden haben sich nicht gekannt. Damals war nämlich die kalte Periode, die sog. „Kaltzeit“ der Eiszeit, angebrochen und in diesem unwirtlichen Klima konnten zwar Steppenelefanten leben, Menschen aber nicht. Zu „Steppis“ Zeiten war die Gegend menschenleer.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts

Gewinner

Helene Hankel aus Lauffen

Oktober 2018

monatsraetsel oktober 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … eine Öse
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einer Nähnadel aus Horn. Nähnadeln hatten die Urmenschen nicht, auch keine aus Horn oder Knochen. Weder der Steinheimer Urmensch, noch andere Urmenschen konnten solche Nähnadeln herstellen. Die gab es erst Hunderttausende Jahre später. Erst der moderne Mensch, der Homo sapiens, hat sie erfunden. Das weiß man, weil man zusammen mit Nähnadeln immer auch Spuren moderner Menschen aus demselben Zeitraum gefunden hat. Auch Kunst und Schmuck hatte erst der moderne Mensch.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im OG links im rechten Raum

Gewinner

Matteo Kugler aus Remseck

September 2018

monatsraetsel september 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: …. ein Teil einer Schädeldecke
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … zu einem Neandertaler. Die Neandertaler waren die letzten Urmenschen in Europa, nach ihnen lebten nur noch die modernen, heutigen Menschen. Man fand überall in Europa Reste von Neandertalern, die meisten davon in südlichen Regionen. Neandertaler waren etwas kleiner als wir und sehr robust. Sie hatten ein schweres Skelett und eine starke Muskulatur, eine große Nase und über den Augen auffallende Wülste. Mit ihrem Körperbau waren sie bestens an das harte Leben im eisigen Norden angepasst. Als vor ungefähr 45.000 Jahren aus Afrika die modernen Menschen nach Europa einwanderten, trafen sie hier auf die Neandertaler. Einige Tausend Jahre gab es dann in Europa beide Menschenarten gleichzeitig, Neandertaler und moderne Menschen. Dann sind die Neandertaler ausgestorben. Warum, weiß man nicht. Aber Neandertaler gab es länger als es bisher die heutigen, modernen Menschen gibt.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Obergeschoss links im rechten Raum

Gewinner

Leo Davidis aus München

August 2018

monatsraetsel august 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Knochen eines Schwanzes
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Steppenelefanten, der vor 200.000 Jahren in Steinheim gelebt hat und 3,90 Meter hoch war. Sein Skelett wurde fast vollständig gefunden. Das im Urmensch-Museum ausgestellte Exemplar wurde aus Abgüssen der Originalknochen montiert. Der Steppenelefant hat im August Geburtstag: sein Skelett wurde am 6. August 1910 in einer Steinheimer Kiesgrube gefunden.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts

Gewinner

Julian aus Böblingen

Juli 2018

monatsraetsel juli 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stück Kiefer mit Zähnen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: …dem Unterkiefer eines Löwen. Löwen waren selten, wie überhaupt Raubtiere stets seltener vorkommen als Pflanzenfresser, denn die Raubtiere sind auf die Pflanzenfresser als Beute angewiesen. Der Löwe, dem dieser Kiefer gehört hat, kann in der kalten oder in der warmen Periode der Eiszeit gelebt haben, Raubtiere vertragen nämlich beides. Vielleicht hat er also zusammen mit dem Steinheimer Urmensch gelebt, vielleicht zusammen mit dem Steinheimer Steppenelefanten. Gefunden hat man das Kieferstück jedenfalls in derselben Kiesgrube wie den Kopf des Urmenschen.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts, in einem der Guckkästen der grünen Rundwand

Gewinner

Sam Roll aus Steinheim

Juni 2018

monatsraetsel juni 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stück Kiefer mit Zähnen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Unterkiefer des Heidelberger Urmenschen, Homo heidelbergensis. Der Kiefer wurde 1907 in Mauer bei Heidelberg in einer Sandgrube gefunden. Der Heidelberger Urmensch ist ungefähr 600.000 Jahre alt, also noch älter als der Steinheimer Urmensch. Beide, der Steinheimer Urmensch und der Heidelberger Urmensch, haben vor dem Neandertaler gelebt. Der Neandertaler ist ihr Nachfolger und gleichzeitig auch der letzte Urmensch, der in Europa lebte, bevor die heutigen Menschen kamen.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im 1. Obergeschoss links, Rundgang 6 Bereich B II.

Gewinner

Mai 2018

monatsraetsel mai 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stein mit Kohleflecken, ausgegraben in Stuttgart-Untertürkheim
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Abdruck einer Feuerstelle aus der älteren Altsteinzeit. Ob das Feuer zufällig entstanden ist oder von Menschen gemacht wurde, weiß man zwar nicht; sicher aber ist, dass die Urmenschen schon vor rund 1 Million Jahren das Feuer nutzten. Sonst hätten sie gar nicht aus dem wärmeren Afrika in die kälteren Regionen Europas auswandern können. Wahrscheinlich konnten sie auch selbst Feuer machen. Man hat nämlich in der südafrikanischen Wonderwerk-Höhle 1 Million Jahre alte Brandspuren gefunden, tief im Innern des Felsens, zusammen mit verschiedenen anderen von Menschen benutzten Sachen. Die Forscher glauben, dass das Feuer an Ort und Stelle entfacht wurde. Vielleicht wusste auch der Steinheimer Urmensch, wie man Feuer macht? Schließlich lebte er sehr viel später als diese Urmenschen, deren Feuerstelle man in der afrikanischen Höhle fand. Er könnte die Kunst des Feuermachens also von seinen Vorfahren gelernt haben. In Steinheim selbst konnte man keine Feuerstelle von damals finden.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im OG links in dem Raum auf der rechten Seite

Gewinner

Annalena Stecker aus Backnang

April 2018

monatsraetsel april 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stoßzahn
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Waldelefant. Waldelefanten hatten lange, wenig gebogene Stoßzähne und waren Pflanzenfresser, was man an ihren Zähnen mit den großen Kauflächen erkennen kann. Einen solchen Backenzahn eines Waldelefanten hat man ganz nah beim Urmenschen-Schädel gefunden. Und weil der Waldelefant ein typisches Tier der Warmzeiten ist, konnte man aus diesem Fund schließen, dass zur Zeit des Steinheimer Urmenschen ein mildes Klima herrschte.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Raum mit der Empfangstheke im Erdgeschoss

Gewinner

Isabell Zimmer aus Benningen

März 2018

monatsraetsel maerz 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stück Geweih
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Steppenriesenhirsch. Der Steppenriesenhirsch hat vor etwa 200.000 Jahren gelebt und war ein Zeitgenosse des Steinheimer Steppenelefanten. Obwohl das Klima damals trocken und kalt war, kann die Pflanzenwelt doch nicht so karg gewesen sein. Denn die Riesenhirsche haben ihr Geweih, genau wie die heutigen Hirsche, jedes Jahr abgeworfen. Und um solch ein imposantes Geweih jährlich neu aufzubauen, nur um es dann wieder abzuwerfen, brauchte der Riesenhirsch ziemlich viel und nahrhaftes Futter. Riesenhirsche gibt es heute nicht mehr. Sie sind vor etwa 10.000 Jahren ausgestorben.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Raum des Steppenelefanten

Gewinner

Lennard Paul aus Neuenstadt a.K.

Februar 2018

februar 2018 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: ...Rippen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: ...zu einem Steppenbison. Die Knochen in der Vitrine stammen alle von demselben Tier und liegen so in der Vitrine, wie sie im Kiesbett gefunden wurden. So viele zusammengehörige Teile werden selten gefunden. Dieser Glücksfall kam so: In Steinheim hatte sich vor Hundertausenden von Jahren eine Senke gebildet, in die lockeres Geröll zusammen mit den Resten verendeter Tiere eingeschwemmt wurde. Dort sammelten sich Tausende Knochen und Zähne an. In dieser lockeren Schicht konnten sie die Jahrhunderte relativ unbeschadet überstehen ohne bis zur Unkenntlichkeit zerquetscht zu werden, wie das bei uralten Ablagerungen sonst meist der Fall ist. Das machte Steinheim zu einer wichtigen und ergiebigen Fundstelle.

Gewinner

Amelie Beckbissinger aus Gemmrigheim