Frühere Rätsel und Gewinner

November 2019

monatsraetsel november 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Kiefer mit spitzen Raubtierzähnen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … Löwe. In Steinheim wurden ungefähr 20 Reste von Löwen gefunden. Löwen sind nicht auf warme Gegenden spezialisiert, sie können auch mit kälteren klimatischen Bedingungen sehr gut zurechtkommen. In den Zeiten, in denen es Steppenelefant, Fellnashorn, Wildpferd und Wildrinder in Steinheim gab, waren auch die großen Raubtiere wie Löwen anwesend und haben die Herden bedroht.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … Im Erdgeschoss im Raum des Steppenelefanten

Gewinner

Fredrik Rast aus Großbottwar

Oktober 2019

monatsraetsel okober 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Schädelstück mit Hornzapfen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Wasserbüffel, Bubalus murrensis. Diese Hörner wurden in derselben Erdschicht wie der Schädel des Steinheimer Urmenschen gefunden. Beide, Urmensch und Wasserbüffel, haben also ungefähr zur selben Zeit gelebt. Wasserbüffel mögen tropisches bis subtropisches Klima wie es in Südostasien herrscht. Dort leben sie noch heute. In kalte Gebiete würden Wasserbüffel nicht freiwillig einwandern. Der Fund dieses Schädelstücks eines Wasserbüffels beweist also, dass zur Zeit der Urmenschen in der Gegend um Steinheim ein sehr mildes Klima geherrscht haben muss – eine Warmphase innerhalb des Eiszeitalters.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … EG links, im Raum mit der Empfangstheke.

Gewinner

Jan und Nils Voßenberg aus Heilbronn

September 2019

monatsraetsel september 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stoßzahn
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Waldelefant. Waldelefanten hatten lange, wenig gebogene Stoßzähne und waren Pflanzenfresser, was man an ihren Zähnen mit den großen Kauflächen erkennen kann. Einen Backenzahn eines Waldelefanten hat man ganz nah beim Urmenschen-Schädel gefunden. Und weil der Waldelefant ein typisches Tier der Warmzeiten ist, konnte man aus diesem Fund schließen, dass zur Zeit des Steinheimer Urmenschen ein mildes Klima herrschte.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Raum mit der Empfangstheke im Erdgeschoss

Gewinner

Konstantin aus Oberstenfeld

August 2019

august 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Rippen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Steppenbison. Die Knochen in der Vitrine stammen alle von demselben Tier und liegen so in der Vitrine, wie sie im Kiesbett gefunden wurden. So viele zusammengehörige Teile werden selten gefunden. Dieser Glücksfall kam so: In Steinheim hatte sich vor Hundertausenden von Jahren eine Senke gebildet, in die lockeres Geröll zusammen mit den Resten verendeter Tiere eingeschwemmt wurde. Dort sammelten sich Tausende Knochen und Zähne an. In dieser lockeren Schicht konnten sie die Jahrhunderte relativ unbeschadet überstehen ohne bis zur Unkenntlichkeit zerquetscht zu werden, wie das bei uralten Ablagerungen sonst meist der Fall ist. Das machte Steinheim zu einer wichtigen und ergiebigen Fundstelle.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im EG rechts

Gewinner

Niklas Scheiber aus Stallikon/Schweiz

Juli 2019

monatsraetsel juli 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stück von einem Geweih
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Steppenriesenhirsch. Dieser Steppenriesenhirsch hat vor etwa 200.000 Jahren gelebt und war ein Zeitgenosse des Steinheimer Steppenelefanten. Obwohl das Klima damals trocken und kalt war, kann die Pflanzenwelt doch nicht so karg gewesen sein. Denn die Riesenhirsche haben ihr Geweih, genau wie die heutigen Hirsche, jedes Jahr abgeworfen. Und um solch ein imposantes Geweih jährlich neu aufzubauen, nur um es dann wieder abzuwerfen, brauchte der Riesenhirsch ziemlich viel und nahrhaftes Futter. Riesenhirsche gibt es heute nicht mehr. Sie sind vor etwa 10.000 Jahren ausgestorben.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Raum des Steppenelefanten

Gewinner

Pia Hekel aus Murr

Juni 2019

monatsraetsel juni 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: …. der Teil eines Schädels
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Kopf des Menschen von Cro-Magnon aus Frankreich. Es handelt sich bei dieser Art von Menschen um den heute lebenden modernen Mensch. Der heutige Mensch stammt weder vom Heidelberger, noch vom Steinheimer Urmensch und auch nicht vom Neandertaler ab, sondern er hat sich in Afrika entwickelt und ist von dort zu uns nach Europa gekommen. Alle Menschen stammen ursprünglich aus Afrika.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Obergeschoss links im rechten Raum

Gewinner

Noemi und Simon Renz aus Murr

Mai 2019

monatsraetsel mai 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Unterkiefer
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Wildpferd. Wahrscheinlich haben die Steinheimer Urmenschen Wildpferde gejagt. In einer norddeutschen Braunkohlegrube in Schöningen wurden nämlich fünf 300.000 Jahre alte Holzspeere gefunden, zusammen mit einem Haufen von Resten erlegter Wildpferde. Die dort lebenden Urmenschen haben also mit Holzspeeren Wildpferde gejagt. Vom Alter her passen die Schöninger Speere auch zum Steinheimer Urmensch, beide stammen aus ungefähr der gleichen Zeit. Deshalb kann man annehmen, dass auch der Steinheimer Urmensch mit Holzspeeren auf die Jagd ging.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts im Raum des Steppenelefanten.

Gewinner

Jan Kälberer aus Marbach

April 2019

monatsraetsel april 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: …. ein Faustkeil
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … Steinheimer Urmensch. Faustkeile waren die typischen Werkzeuge der Urmen-schen. Sie wurden in der Regel aus sehr hartem Gestein, meist aus Feuerstein (Silex), hergestellt und hatten eine ovale Grundform. Die Kanten waren an der spitzen Seite des Keils beidseitig geschärft. Faustkeile wurden je nach ihrer Form zum Schneiden, Kratzen, Schaben oder Bohren eingesetzt – ein Allround-Werkzeug. Untersuchungen haben ergeben, dass der Gebrauch vor allem mit der Jagd und dem Ausweiden der Beute zusammenhängt. Fast zwei Millionen Jahre lang wurden Faustkeile benutzt. Auch der Heidelberger Urmensch, Homo heidelbergensis, und der Steinheimer Urmensch, Homo steinheimensis, haben mit Sicherheit Faustkeile als Werkzeug eingesetzt. Eindeutig als Faustkeile identifizierbare Fundstücke gibt es aber weder aus Heidelberg noch aus Steinheim. In Steinheim wurde ein Stück aus Kalkstein gefunden, das ein Faustkeil sein könnte. Ob es aber tatsächlich einer ist, ist umstritten. Der „Steinheimer Faustkeil“ wird im Naturkundemuseum Stuttgart verwahrt.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Obergeschoss rechts

Gewinner

Annika und Hannah aus Steinheim

März 2019

monatsraetsel maerz 2019 1 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stück Schädel eines Tieres mit Hörnern
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Auerochse. Auerochsen kamen damals in unserer Gegend häufig vor. Das weiß man, weil man viele Reste dieser robusten Wildrinder in den Steinheimer Kiesgruben gefunden hat. Vom Auerochsen stammen unsere heutigen Hausrinder ab.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss links

Gewinner

Lewis Sept aus Untergruppenbach

Februar 2019

februar 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: ... ein Mittelfußknochen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: ... einem Rothirsch. Zur Zeit ihres Vorkommens bei Steinheim liebten die Rothirsche die lichten Laubwälder mit dem dazwischen liegendem offenen Grasland der Flusstäler von Murr und Bottwar. Während besonders kalter Abschnitte des Eiszeitalters, in denen es nur noch Steppenvegetation gab und auch entlang der Flüsse keine Bäume mehr wuchsen, ist der Rothirsch in wärmere Gebiete ausgewichen. Heute leben die Rothirsche in großen, oft auch bergigen Waldgebieten. Nicht nur Rothirsche, fast alle heutigen Tierarten gab es auch schon im Eiszeitalter.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: ... im Erdgeschoß im Raum des Steppenelefanten

Gewinner

Christian Beßler aus Pleidelsheim