homo steinheimensis sculpture atelier daynes 30

Urmensch jetzt in Lebensgröße

Ein Museumsbesuch lohnt sich jetzt noch mehr! Im Obergeschoss steht seit kurzem eine vom Atelier Daynès, Paris, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen geschaffene lebensechte Nachbildung der Steinheimer Urmensch-Frau.

Vorlage für die Herstellung der Skulptur war der Urmensch-Schädel, der im Jahr 1933 in einer Steinheimer Kiesgrube gefunden wurde. 

Mit dieser Dermoplastik hat Elisabeth Daynès dem Urmensch-Schädel nicht nur ein Gesicht und einen Körper, sondern mit großem Einfühlungsvermögen auch Charakter und Ausstrahlung gegeben. Die äußere Erscheinung dieses Urmenschen wird geprägt durch seine Herkunft, den Ursprung der Menschheit in Afrika,  die Entwicklungsstufe, auf der sich die Menschen vor 400 000 Jahren befanden und das Klima, das damals hier herrschte. All das hat die Künstlerin versucht, äußerst naturgetreu in einem Körper auszudrücken. Dabei hat sie die Proportionen dem Original-Schädel angepasst, der in Steinheim gefunden wurde.