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Pressetext vom 15.09.2021

Verein verbucht trotz Pandemie viel Positives

In ihrem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr hat die Vorsitzende des Fördervereins Urmensch-Museums Hilde Beyerbach in der Jahreshauptversammlung auch Negatives auflisten müssen. So fiel das Museumsfest aus und die Schnitzeljagd mit dem neu gestalteten Flyer von Hans Dietl und Siegfried Wägerle zum Thema Rundgang zu den Fundsteinen konnte nicht stattfinden. Der Flyer liegt nun seit der Wiedereröffnung im Museum aus. Versammlungen mussten zum Teil als Videokonferenzen abgehalten werden.

Die Zeit der Pandemie wurde aber produktiv genutzt: Dank einer großzügigen Spende konnte für das Museum ein Audioguide angeschafft werden, der nach einem Jahr intensiver Vorarbeit im Juni übergeben werden konnte. Der zweite Teil der Spende fließt in die Anschaffung eines Medientisches. Auf ihm können aus fünf Themen, alle zur Entwicklung des Menschen, Informationen abgerufen werden. Der Förderverein hat zahllose Kontakte geknüpft, um den Medientisch mit Texten, Bildern, Grafiken und kurzen Filmsequenzen zu bereichern. Er soll in nächster Zeit eingeweiht werden. Mit diesen zwei Neuerungen wird die Attraktivität des Museums erhöht werden.

Diesem Zweck soll auch die Verschönerung des Treppenhauses durch einen Zahlenstrahl dienen. Inhaltlich wird er derzeit vom Naturkundemuseum Stuttgart entworfen. Er stellt den Verlauf der Erdentwicklung bis zur Entwicklung des heutigen Menschen dar und soll die Einordnung des Steinheimer Urmenschen in diesem Gefüge, auch grafisch, deutlich machen. Er wird durch eine Spende des Steinheimer Lädles ermöglicht.

Bei all diesen Neuerungen soll auch die laufende Arbeit, das Museum über die Website www.foerderverein-urmensch-museum.de bekannt zu machen, nicht vergessen werden. Nach wie vor wird hier unter anderem ein Monatsrätsel mit attraktiven Preisen veröffentlicht.

Unter Positiv erwähnte die Vorsitzende den Kontakt zur Tischtennis-Abteilung des TSG, den Gerald Walter mit dem Verkauf von Steppi-Maskottchen durchgeführt hat. Auch die von Thomas Rathgeber durchgeführte Sonderführung zum Fundtag des Urmenschen konnte stattfinden.

„Für das, dass nichts los sein konnte, hat sich doch ordentlich was ereignet!“ Mit dieser Bemerkung beendete die Vorsitzende ihre Ausführungen.