Frühere Rätsel und Gewinner

Dezember 2021

monatsraetsel dezember 2021 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Spitzen eines Geweihs.
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Steppenriesenhirsch. Der Steppenriesenhirsch war ein Tier der sogenannten „Kaltzeit“ der Eiszeit. Damals war die Gegend um Steinheim menschenleer, die Men-schen mussten in wärmere Gegenden weiterziehen. In den letzten 500.000 Jahren gab es drei große Eiszeiten. Sie wurden von kurzen Warmzeiten unterbrochen. Die Klimaschwankungen der Erde beeinflussen die Lebensbedingungen aller Lebewesen. Auch die Menschen mussten sich immer neuen Temperaturen und einer dadurch veränderten Umwelt anpassen. Neue Ideen und Techniken waren notwendig, um zu überleben. Das ist bis heute so geblieben.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts.

Gewinner

November 2021

monatsraetsel november 2021 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: …. der Teil eines Schädels.
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: dem Kopf des Menschen von Cro-Magnon bei Les Eyzies des Tayac in Frankreich. Es handelt sich bei dieser Menschenart um den heute lebenden modernen Menschen. Er unterscheidet sich von den Urmenschen – zum Beispiel fehlen die für Urmenschen typischen Überaugenwülste und er hat, anders als die Urmenschen, ein vorstehendes Kinn. Auch die modernen Menschen stammen, genau wie alle Menschen vor ihnen, ursprünglich aus Afrika und sind von dort zu uns eingewandert.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Obergeschoss links im rechten Raum.

Gewinner

Friedrich Zanker aus Leutenbach

September und Oktober 2021

monatsraetsel september 2021 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Zähne.
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: …dem Unterkiefer eines Löwen. Löwen waren selten, wie überhaupt Raubtiere stets seltener vorkommen als Pflanzenfresser, denn die Raubtiere sind auf die Pflanzenfresser als Beute angewiesen. Der Löwe, dem dieser Kiefer gehört hat, kann in der kalten oder in der warmen Periode der Eiszeit gelebt haben. Raubtiere vertragen nämlich beides. Vielleicht hat er also zusammen mit dem Steinheimer Urmensch gelebt, vielleicht zusammen mit dem Steinheimer Steppenelefanten. Gefunden hat man das Kieferstück jedenfalls in derselben Kiesgrube wie den Kopf des Urmenschen.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts, in einem der Guckkästen der grünen Rundwand.

Gewinner

Ella Golibrzuch aus Erdmannhausen

August 2021

monatsraetsel august 2021 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stoßzahn
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Waldelefant. Waldelefanten hatten lange, wenig gebogene Stoßzähne und waren Pflanzenfresser, was man an ihren Zähnen mit den großen Kauflächen erkennen kann. Einen solchen Backenzahn eines Waldelefanten hat man ganz nah beim Urmenschen-Schädel gefunden. Und weil der Waldelefant ein typisches Tier der Warmzeiten ist, konnte man aus diesem Fund schließen, dass zur Zeit des Steinheimer Urmenschen ein mildes Klima herrschte.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Raum mit der Empfangstheke im Erdgeschoss

Gewinner

Lukas Bötz aus Bietigheim-Bissingen

Juli 2021

monatsraetsel juli 2021 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … eine Schnauze.
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Kopf eines Steppenbisons, der 1925 in Steinheim gefunden wurde. Die zusammengehörigen Teile des Tieres sind so, wie sie im Kies gefunden wurden, in der Vitrine ausgelegt. Der Steppenbison ist ein Wildrind und hat zur selben Zeit wie der Steppenelefant gelebt. Wildrinder gab es damals viele hier.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts, im Raum des Steppenelefanten.

Gewinner

Diego Armani Mehlmann aus Leonberg

Juni 2021

monatsraetsel november und dezember 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: …. eine Hand, die einen Faustkeil hält
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … der Skulptur des Steinheimer Urmenschen. Faustkeile waren die typischen Werkzeuge der Urmenschen. Du erkennst den Faustkeil an seiner Form: Eine Seite ist rund – damit liegt der Faustkeil gut in der Hand. Die andere läuft spitz zu und die Seiten sind scharfkantig. Mit dieser Seite konnten die Steinzeitmenschen zum Beispiel Beutetiere zerkleinern oder Pflanzen ausgraben – ein richtiges Allzweckwerkzeug. Damit das Werkzeug nicht so schnell kaputt geht, besteht es aus besonders hartem Stein, oft aus sogenanntem Feuerstein.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Obergeschoss rechts

Gewinner

Carlotta und Carolina aus Murr

Oktober 2020

monatsraaetsel oktober 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Unterkiefer
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Wildpferd. Wahrscheinlich haben die Steinheimer Urmenschen Wildpferde gejagt. In einer norddeutschen Braunkohlegrube wurden nämlich fünf 300.000 Jahre alte Holzspeere gefunden, zusammen mit einem Haufen von Resten erlegter Wildpferde. Die dort lebenden Urmenschen haben also mit Holzspeeren Wildpferde gejagt. Vom Alter her passen die Schöninger Speere auch zum Steinheimer Urmensch, beide stammen aus ungefähr der gleichen Zeit. So kann man annehmen, dass auch der Steinheimer Urmensch mit Holzspeeren auf die Jagd ging.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts im Raum des Steppenelefanten.

Gewinner

Milla Romea aus Berlin

September 2020

monatsraetsel september 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … der Unterkiefer eines Menschen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Heidelberger Urmensch, Homo heidelbergensis. Der Kiefer wurde 1907 in Mauer bei Heidelberg in einer Sandgrube gefunden. Der Heidelberger Urmensch ist der älteste in Deutschland gefundene Urmensch. Er ist 600.000 Jahre alt und damit älter als der Steinheimer Urmensch und auch älter als der Neandertaler.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im 1. Obergeschoss links in der Vitrine.

Gewinner

August 2020

monatsraetsel august 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Backenzahn.
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: …einem Waldelefant. Waldelefanten waren die größten Tiere der Eiszeit, vier Meter hoch, noch ein kleines Stück größer als Steppenelefanten. Sie haben zur selben Zeit wie der Steinheimer Urmensch hier gelebt, also in der warmen Periode der Eiszeit. Sie waren häufig, das schließt man aus der Zahl der Funde. Aber wo bleiben die kleinen Tiere, hat es in der Eiszeit nur solch riesengroße Tiere gegeben? Sicher nicht, aber Knochen von kleinen Tieren sind zart und empfindlich und gehen leicht kaputt. Elefantenzähne dagegen sind sehr stabil. Sie können im Geröll mitgeschwemmt und mit Erdmassen bedeckt werden, ohne dass sie dabei zerdrückt und zerbröselt werden. Und so kann man heute eher noch einen Elefantenzahn aus der Urzeit finden als den Überrest eines Kleintiers aus dieser Zeit. In Steinheim wurde zum Beispiel nur ein einziger Knochen von einer Ente gefunden, obwohl es bestimmt mehr Enten als Elefanten gegeben haben muss.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss links im Raum mit der Empfangstheke

Gewinner

Mayla Linder aus Beilstein

Dezember 2019

monatsraetsel dezember 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stück Knochen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Schienbein eines Höhlenbären. In Steinheim wurden Reste von ungefähr 50 Bären gefunden. Aus der Gruppe der Raubtiere kamen damit die Bären hier am häufigsten vor.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss links, im Raum mit der Empfangstheke

Gewinner