Frühere Rätsel und Gewinner

August 2021

monatsraetsel august 2021 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stoßzahn
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Waldelefant. Waldelefanten hatten lange, wenig gebogene Stoßzähne und waren Pflanzenfresser, was man an ihren Zähnen mit den großen Kauflächen erkennen kann. Einen solchen Backenzahn eines Waldelefanten hat man ganz nah beim Urmenschen-Schädel gefunden. Und weil der Waldelefant ein typisches Tier der Warmzeiten ist, konnte man aus diesem Fund schließen, dass zur Zeit des Steinheimer Urmenschen ein mildes Klima herrschte.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Raum mit der Empfangstheke im Erdgeschoss

Gewinner

Lukas Bötz aus Bietigheim-Bissingen

Juli 2021

monatsraetsel juli 2021 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … eine Schnauze.
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Kopf eines Steppenbisons, der 1925 in Steinheim gefunden wurde. Die zusammengehörigen Teile des Tieres sind so, wie sie im Kies gefunden wurden, in der Vitrine ausgelegt. Der Steppenbison ist ein Wildrind und hat zur selben Zeit wie der Steppenelefant gelebt. Wildrinder gab es damals viele hier.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts, im Raum des Steppenelefanten.

Gewinner

Diego Armani Mehlmann aus Leonberg

Juni 2021

monatsraetsel november und dezember 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: …. eine Hand, die einen Faustkeil hält
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … der Skulptur des Steinheimer Urmenschen. Faustkeile waren die typischen Werkzeuge der Urmenschen. Du erkennst den Faustkeil an seiner Form: Eine Seite ist rund – damit liegt der Faustkeil gut in der Hand. Die andere läuft spitz zu und die Seiten sind scharfkantig. Mit dieser Seite konnten die Steinzeitmenschen zum Beispiel Beutetiere zerkleinern oder Pflanzen ausgraben – ein richtiges Allzweckwerkzeug. Damit das Werkzeug nicht so schnell kaputt geht, besteht es aus besonders hartem Stein, oft aus sogenanntem Feuerstein.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Obergeschoss rechts

Gewinner

Carlotta und Carolina aus Murr

Oktober 2020

monatsraaetsel oktober 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Unterkiefer
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Wildpferd. Wahrscheinlich haben die Steinheimer Urmenschen Wildpferde gejagt. In einer norddeutschen Braunkohlegrube wurden nämlich fünf 300.000 Jahre alte Holzspeere gefunden, zusammen mit einem Haufen von Resten erlegter Wildpferde. Die dort lebenden Urmenschen haben also mit Holzspeeren Wildpferde gejagt. Vom Alter her passen die Schöninger Speere auch zum Steinheimer Urmensch, beide stammen aus ungefähr der gleichen Zeit. So kann man annehmen, dass auch der Steinheimer Urmensch mit Holzspeeren auf die Jagd ging.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss rechts im Raum des Steppenelefanten.

Gewinner

Milla Romea aus Berlin

September 2020

monatsraetsel september 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … der Unterkiefer eines Menschen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Heidelberger Urmensch, Homo heidelbergensis. Der Kiefer wurde 1907 in Mauer bei Heidelberg in einer Sandgrube gefunden. Der Heidelberger Urmensch ist der älteste in Deutschland gefundene Urmensch. Er ist 600.000 Jahre alt und damit älter als der Steinheimer Urmensch und auch älter als der Neandertaler.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im 1. Obergeschoss links in der Vitrine.

Gewinner

August 2020

monatsraetsel august 2020 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Backenzahn.
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: …einem Waldelefant. Waldelefanten waren die größten Tiere der Eiszeit, vier Meter hoch, noch ein kleines Stück größer als Steppenelefanten. Sie haben zur selben Zeit wie der Steinheimer Urmensch hier gelebt, also in der warmen Periode der Eiszeit. Sie waren häufig, das schließt man aus der Zahl der Funde. Aber wo bleiben die kleinen Tiere, hat es in der Eiszeit nur solch riesengroße Tiere gegeben? Sicher nicht, aber Knochen von kleinen Tieren sind zart und empfindlich und gehen leicht kaputt. Elefantenzähne dagegen sind sehr stabil. Sie können im Geröll mitgeschwemmt und mit Erdmassen bedeckt werden, ohne dass sie dabei zerdrückt und zerbröselt werden. Und so kann man heute eher noch einen Elefantenzahn aus der Urzeit finden als den Überrest eines Kleintiers aus dieser Zeit. In Steinheim wurde zum Beispiel nur ein einziger Knochen von einer Ente gefunden, obwohl es bestimmt mehr Enten als Elefanten gegeben haben muss.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss links im Raum mit der Empfangstheke

Gewinner

Mayla Linder aus Beilstein

Dezember 2019

monatsraetsel dezember 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stück Knochen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … dem Schienbein eines Höhlenbären. In Steinheim wurden Reste von ungefähr 50 Bären gefunden. Aus der Gruppe der Raubtiere kamen damit die Bären hier am häufigsten vor.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Erdgeschoss links, im Raum mit der Empfangstheke

Gewinner

November 2019

monatsraetsel november 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Kiefer mit spitzen Raubtierzähnen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … Löwe. In Steinheim wurden ungefähr 20 Reste von Löwen gefunden. Löwen sind nicht auf warme Gegenden spezialisiert, sie können auch mit kälteren klimatischen Bedingungen sehr gut zurechtkommen. In den Zeiten, in denen es Steppenelefant, Fellnashorn, Wildpferd und Wildrinder in Steinheim gab, waren auch die großen Raubtiere wie Löwen anwesend und haben die Herden bedroht.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … Im Erdgeschoss im Raum des Steppenelefanten

Gewinner

Fredrik Rast aus Großbottwar

Oktober 2019

monatsraetsel okober 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … Schädelstück mit Hornzapfen
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Wasserbüffel, Bubalus murrensis. Diese Hörner wurden in derselben Erdschicht wie der Schädel des Steinheimer Urmenschen gefunden. Beide, Urmensch und Wasserbüffel, haben also ungefähr zur selben Zeit gelebt. Wasserbüffel mögen tropisches bis subtropisches Klima wie es in Südostasien herrscht. Dort leben sie noch heute. In kalte Gebiete würden Wasserbüffel nicht freiwillig einwandern. Der Fund dieses Schädelstücks eines Wasserbüffels beweist also, dass zur Zeit der Urmenschen in der Gegend um Steinheim ein sehr mildes Klima geherrscht haben muss – eine Warmphase innerhalb des Eiszeitalters.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … EG links, im Raum mit der Empfangstheke.

Gewinner

Jan und Nils Voßenberg aus Heilbronn

September 2019

monatsraetsel september 2019 37

Lösung

  • Auf dem Bildausschnitt ist zu sehen: … ein Stoßzahn
  • Das rätselhafte Einzelteil gehört zu: … einem Waldelefant. Waldelefanten hatten lange, wenig gebogene Stoßzähne und waren Pflanzenfresser, was man an ihren Zähnen mit den großen Kauflächen erkennen kann. Einen Backenzahn eines Waldelefanten hat man ganz nah beim Urmenschen-Schädel gefunden. Und weil der Waldelefant ein typisches Tier der Warmzeiten ist, konnte man aus diesem Fund schließen, dass zur Zeit des Steinheimer Urmenschen ein mildes Klima herrschte.
  • Ich habe es in folgendem Raum des Museums gefunden: … im Raum mit der Empfangstheke im Erdgeschoss

Gewinner

Konstantin aus Oberstenfeld