Am Mittwoch, den 1. April 2026, fand im Urmensch-Museum eine besondere Lesung statt, zu der der Förderverein eingeladen hatte. Insgesamt 15 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung im Vortragsraum im ersten Stock teil und erlebten einen informativen und zugleich anschaulichen Abend in überschaubarer, angenehmer Atmosphäre.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Mensch zum Feuer kam – ein entscheidender Schritt in der Entwicklung der Menschheit. Grundlage der Lesung bildete der Roman Edward. Roman aus dem Pleistozän von Roy Lewis, der wissenschaftliche Erkenntnisse mit erzählerischer Lebendigkeit verbindet.
Brunhild Beuttenmüller trug ausgewählte Passagen aus dem Buch vor. Dabei ging es vor allem um die mühsame und oft gefährliche Gewinnung des Feuers sowie um die Herausforderungen, die diese bedeutende Neuerung für die damaligen Gemeinschaften mit sich brachte. Die Zuhörenden konnten gut nachvollziehen, wie sehr technische Fortschritte auch schon in der Frühzeit das Zusammenleben beeinflussten.
Ergänzt wurde die Lesung durch eindrucksvolle Bilder, unter anderem von Zdeněk Burian, die das Leben der Urmenschen veranschaulichten. Thomas Rathgeber lieferte dazu erklärende Hintergründe und machte die dargestellten Szenen für das Publikum verständlich und greifbar.
So bot die Veranstaltung den Anwesenden nicht nur eine spannende Reise in die Frühgeschichte der Menschheit, sondern auch interessante Einblicke in die Bedeutung des Feuers als Meilenstein der menschlichen Entwicklung.